Aktuelle Termine

Aus Anlass des einhundertsten Jahrestags der Russischen Revolution lädt das Internationale Komitee der Vierten Internationale zu einer internationalen Vortragsreihe ein, in der es um die Grundlagen, Perspektiven und Folgen der epochalen Ereignisse von 1917 geht. Die erste Serie dieser Online-Veranstaltungen beginnt am 11. März und läuft zweiwöchentlich bis zum 6. Mai. Die zweite Serie beginnt im September.

Die Vorträge werden live auf YouTube übertragen werden. Melde Dich hier für die Teilnahme an und verfolge den Jahrestag auf Facebook, um über aktuelle Termine, Preisnachlässe für Publikationen und alles Weitere auf dem Laufenden zu bleiben.

Programm

11. März 2017 • 23:00 Uhr
Warum die Russische Revolution studieren?
Die Russische Revolution von 1917 zählt zu den bedeutendsten Ereignissen der Weltgeschichte. Die heftigen Kontroversen, die sie auch einhundert Jahre nach dem Sturz des Zarenregimes und der Machtübernahme der Bolschewiki noch auslöst, zeugen von der fortdauernden Wirkung und aktuellen politischen Bedeutung der Oktoberrevolution. Vortragender: David North, Vorsitzender der Socialist Equality Party (US) und der internationalen Redaktion der World Socialist Web Site.

25. März 2017 • 22:00 Uhr
Das Erbe von 1905 und die Strategie der Russischen Revolution
Die Revolution von 1905 ist als „Generalprobe“ für die Ereignisse von 1917 in die Geschichte eingegangen. Die Lehren aus dem ersten großen revolutionären Aufstand des 20. Jahrhunderts bildeten die Grundlage für Trotzkis Theorie der Permanenten Revolution. Vortragender: Fred Williams, Übersetzer mehrerer russischsprachiger Werke über Geschichte und Literatur sowie langjähriges Mitglied der SEP (US).

8. April 2017 • 23:00 Uhr
Weltkrieg und Weltrevolution: 1914–1917
Ursache des Ersten Weltkriegs im August 1914 waren die grundlegenden Widersprüche des kapitalistischen Nationalstaatensystems. Die opportunistischen Anführer der Zweiten Internationale brachen mit dem Grundsatz der internationalen Solidarität der Arbeiterklasse und unterstützten den Krieg. Während Millionen auf den Schlachtfeldern starben, führte Lenin den Kampf gegen den Verrat der Zweiten Internationale. Er war davon überzeugt, dass mit der Katastrophe des imperialistischen Krieges auch die Voraussetzungen für die sozialistische Weltrevolution geschaffen wurden. Vortragender: Nick Beams, Gründungsmitglied der australischen Sektion des Internationalen Komitees und anerkannter Experte für die marxistische Theorie des Imperialismus.

22. April 2017 • 23:00 Uhr
Die Februarrevolution
Nach 300-jähriger Herrschaft wurde die Romanow-Dynastie in nur fünf Tagen von einer mächtigen revolutionären Bewegung der Arbeiterklasse in der Hauptstadt Petrograd gestürzt. Mit dem gewaltsamen Eingreifen der Massen in die historische Entwicklung stellte sich die zentrale politische Frage nach der Rolle der bewussten politischen Führung in Beziehung zum scheinbar „spontanen“ Ausbruch der sozialen Revolution. Vortragender: Joseph Kishore, nationaler Sekretär der Socialist Equality Party (US).

6. Mai 2017 • 23:00 Uhr
Lenins Rückkehr nach Russland und die Aprilthesen
Als die Februarrevolution ausbrach, befand sich Lenin im Schweizer Exil. In seiner Abwesenheit unterstützten die Bolschewiki unter Führung von Stalin und Kamenew die neue bürgerliche Provisorische Regierung, die den Krieg weiterführte. Lenin lehnte diesen Kurs mit Nachdruck ab. Nachdem er in einem „plombierten Zug“ nach Russland zurückgekehrt war, nahm er einen umfassenden Kampf für die Neuausrichtung der bolschewistischen Partei auf, bis sie sich den Sturz der kapitalistischen Regierung durch die Arbeiterklasse zum Ziel setzte. Mit der Annahme der Strategie der Permanenten Revolution ebneten die Bolschewiki dem sozialistischen Aufstand im Oktober den Weg. Vortragender: James Cogan, nationaler Sekretär der Socialist Equality Party (Australien).

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