SP-Wahl an der Uni Bonn 2018

Für eine sozialistische Perspektive gegen Nationalismus und Krieg! Wählt IYSSE!

Die IYSSE treten 2018 zum ersten Mal zur Wahl des Studierendenparlaments an der Universität Bonn an, die vom 15. bis 18. Januar stattfindet. Unser Ziel ist der Aufbau einer sozialistischen Bewegung gegen Militarismus und Krieg, soziale Ungleichheit und den Aufstieg der extremen Rechten. Kommt zu unserer Veranstaltung am 11. Januar, um die politische Entwicklung und unsere Perspektive zu diskutieren. Nehmt Kontakt mit den IYSSE Bonn auf, unterstützt aktiv unseren Wahlkampf und verfolgt uns auf Facebook.

Veranstaltung der IYSSE

Die Rückkehr des deutschen Militarismus und die Gefahr eines Dritten Weltkriegs

Anfang Dezember trat der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel in einer Grundsatzrede für eine interessenorientierte Großmachtpolitik ein, die sich nicht durch Moral und Werte hemmen lassen dürfe. Die herrschende Klasse verschärft damit ihre Politik des Militarismus, der inneren Aufrüstung und des Sozialabbaus. Sie reagiert auch auf zunehmende Konflikte mit den USA, die seit einem Vierteljahrhundert
ununterbrochen Krieg führen, um ihre geopolitische und wirtschaftliche Vormachtstellung zu verteidigen.

Auf der Veranstaltung wollen wir über den Zusammenhang zwischen der wachsenden Weltkriegsgefahr und der kapitalistischen Krise sprechen und die Perspektive des Sozialismus vorstellen. Dabei soll es auch um die Rolle der Universitäten gehen. An der Bonner Universität finanzieren das Auswärtige Amt und die Bundeswehr die Professur am Center for International Security and Governance (CISG), das die neue aggressive deutsche Außenpolitik mit ausarbeitet und ideologisch legitimiert.

Donnerstag, 11. Januar 2018 um 20 Uhr
Universität Bonn
Hauptgebäude (Hörsaal 3)
Am Hof 1-12, 53113 Bonn
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Wahlaufruf der IYSSE

Gegen rechte und militaristische Ideologie an der Uni

Die International Youth and Students for Social Equality (IYSSE) treten zu den StuPa-Wahlen an, um eine sozialistische Bewegung gegen Militarismus und Krieg, soziale Ungleichheit und den Aufstieg der extremen Rechten aufzubauen. Wir wollen verhindern, dass die Universitäten wie vor dem Ersten und Zweiten Weltkrieg wieder in staatlich gelenkte Kaderschmieden für rechte und militaristische Ideologie verwandelt werden.
Ähnlich wie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts reagiert die herrschende Klasse auf die tiefe Krise des Kapitalismus mit Nationalismus und Krieg und versucht, jeden Widerstand dagegen zu unterdrücken. Deutschland will in den nächsten Jahren 130 Milliarden Euro mehr für Rüstung ausgeben. Google und Facebook zensieren linke und sozialistische Websites. Im Bundestag arbeiten alle Parteien mit der rechtsextremen AfD zusammen, um ihre Politik des Militarismus, der inneren Aufrüstung und des Sozialabbaus gegen den Widerstand der Bevölkerung durchzusetzen.

Wissenschaft statt Kriegspropaganda

Die IYSSE kämpfen gegen diese Entwicklung. In den vergangenen Jahren haben wir aufgezeigt, welche zentrale Rolle die Universitäten bei der allgemeinen Rechtswende spielen. An der Berliner Humboldt-Universität fordert etwa Professor Herfried Münkler, Deutschland müsse in Europa wieder als »Hegemon« und »Zuchtmeister« auftreten. Jörg Baberowski ist für seine Flüchtlingshetze und die Verharmlosung der Verbrechen des Nationalsozialismus bekannt. Er hat dafür von den gleichen rechtsextremen Kreisen Applaus bekommen, die in den USA Trump und in Deutschland die AfD unterstützen.

Die rechten Professoren können ihr Haupt nur deshalb so dreist erheben, weil sie im politischen Establishment Unterstützung finden. Baberowski und Münkler haben enge Verbindungen zur Bundeswehr und werden von den etablierten Medien und Parteien gegen studentische Kritik verteidigt. Obwohl in zwei Gerichtsverfahren festgestellt wurde, dass Baberowski »rechtsradikal« und »rassistisch« genannt und der »Geschichtsfälschung« bezichtigt werden darf, stellte sich HU-Präsidentin und SPD-Politikerin Sabine Kunst in einer offiziellen Erklärung hinter den Professor. Unsere Universität ist unter anderem über die Kissinger-Professur und das damit verbundene Center for International Security and Governance (CISG) direkt in die neue deutsche Außenpolitik und die Rückkehr des deutschen Militarismus eingebunden.

Für eine sozialistische Perspektive

Dagegen wächst der Widerstand. Studierende und Arbeiter lehnen den Rechtsruck ab. Aber entscheidend ist die Frage der politischen Perspektive. Nur eine internationale sozialistische Bewegung gegen den Kapitalismus kann den Aufstieg extrem rechter Kräfte und einen erneuten Rückfall in die Barbarei stoppen. 100 Jahre nach der russischen Oktoberrevolution muss die Perspektive, die dieses historische Ereignis angeleitet hat, wieder belebt werden. Dafür kämpfen wir als die Jugend- und Studierendenbewegung der von Leo Trotzki gegründeten Vierten Internationale.

Werdet Mitglied bei der IYSSE und beteiligt euch am Aufbau einer Sozialistischen Bewegung gegen Krieg, Militarismus, Faschismus und Soziale Ungleichheit!

Werde Mitglied der IYSSE!

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