Wissenschaft statt Kriegspropaganda!

Die International Youth and Students for Social Equality (IYSSE) kämpfen unter jungen Arbeitern und Studierenden für die Mobilisierung einer unabhängigen revolutionären Bewegung der internationalen Arbeiterklasse, die den Sturz des Kapitalismus zum Ziel hat. Der Kampf gegen Krieg steht dabei im Zentrum unserer Arbeit.

Aufruf der IYSSE zum Semesterbeginn

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

das neue Semester beginnt unter den Bedingungen einer tiefen internationalen Krise der kapitalistischen Gesellschaft, die weitreichende Auswirkungen auf unser Leben haben wird. Die Ereignisse der jüngsten Zeit zeigen, dass diese Krise wie vor hundert Jahren wieder zu Krieg, zu Diktatur und zum Anwachsen extrem rechter politischer Kräfte führt.

Mit den ständigen Drohungen, die US-Präsident Donald Trump gegen Nordkorea, Russland, China und Iran ausstößt, steht die Welt näher am Rand eines Atomkriegs als je zuvor. Anfang September verglich UN-Generalsekretär Antonio Guterres die heutige Lage mit der vor 1914. Er sagte: „Wenn man sich die Geschichte des Ersten Weltkrieges anschaut, passierte alles Schritt für Schritt. Die eine Partei tat dieses, die nächste reagierte mit jenem. Und plötzlich stellten alle fest: Wir sind im Krieg.“

Die Europäischen Mächte reagieren auf Trumps Drohungen, indem sie zu ihren eigenen faschistischen und militaristischen Traditionen zurückkehren. In Österreich steht die rechtsextreme FPÖ vor dem Einzug in die Regierung. In Spanien mobilisiert die Regierung Armee und Polizei, um wie zur Zeit der Franco-Diktatur katalanische Separatisten und Arbeiter und Jugendliche im gesamten Land brutal zu unterdrücken.

In Deutschland nutzt die herrschende Klasse den Wahlerfolg der rechtsextremen AfD, um das politische Klima weiter nach rechts zu verschieben. Alle etablierten Parteien – von der CDU/CSU bis zur Linkspartei – verschärfen nach der Bundestagswahl ihre Rhetorik gegen Flüchtlinge und bereiten eine Regierung vor, die massiv aufrüstet, Sozialleistungen und Löhne kürzt, einen Polizeistaat errichtet und Deutschland zur Weltmacht aufbaut.

Die International Students for Social Equality (IYSSE) sind nicht bereit, diese gefährlichen Entwicklungen tatenlos hinzunehmen. In den vergangenen Jahren haben wir an unserer Universität dagegen gekämpft, dass der Rechtsruck durch die Verharmlosung der Verbrechen des deutschen Imperialismus im Ersten und im Zweiten Weltkrieg politisch und ideologisch vorbereitet wird.

Als marxistische Jugend- und Studentenorganisation vertreten wird den Standpunkt, dass der Kampf gegen Krieg, soziale Ungleichheit und Faschismus die Abschaffung des Kapitalismus und eine internationale sozialistische Perspektive erfordert. Wir kämpfen für die weltweite Einheit aller Arbeiter, unabhängig von Herkunft, Nationalität, Hautfarbe oder Religion, und bauen eine internationale Antikriegsbewegung auf.

Auf unserer ersten Veranstaltung im neuen Semesterbeginn wollen wir mit allen Interessierten über die folgenden brennenden Fragen diskutieren: Warum ist es erneut die extreme Rechte, die von der Krise des Kapitalismus profitiert? Warum muss man für eine sozialistische Perspektive kämpfen, um die Gefahr von Faschismus und Krieg abzuwenden?

Helft bei der Vorbereitung der Veranstaltung und werdet Mitglieder der IYSSE! Es ist höchste Zeit, sich aktiv am Aufbau einer neuen sozialistischen Bewegung an den Universitäten zu beteiligen!

25.10.2017, 18:30 Uhr
Humboldt-Universität zu Berlin
Seminargebäude, Raum 1.103 (Haus 1, 1.OG)
Dorotheenstraße 24
10117 Berlin

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