Wissenschaft statt Kriegspropaganda!

Die International Youth and Students for Social Equality (IYSSE) kämpfen unter jungen Arbeitern und Studierenden für die Mobilisierung einer unabhängigen revolutionären Bewegung der internationalen Arbeiterklasse, die den Sturz des Kapitalismus zum Ziel hat. Der Kampf gegen Krieg steht dabei im Zentrum unserer Arbeit.

Ein Offener Brief der IYSSE an die Präsidentin der Humboldt-Universität

In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung griff HU-Präsidentin Sabine Kunst Studierende, die den rechten Professor Jörg Baberowski kritisieren, heftig an. Wir veröffentlichen hier einen Offenen Brief von Sven Wurm, dem Sprecher der Hochschulgruppe der IYSSE an der Humboldt-Universität. Er weist Kunsts Anschuldigungen zurück und erklärt, dass es bei der Auseinandersetzung mit Baberowski um Fragen von großer gesellschaftlicher Bedeutung geht.

Sehr geehrte Frau Kunst,

mit Empörung haben wir Ihr Interview gelesen, das am 18. April in der Süddeutschen Zeitung erschien. Sie stellen darin die Humboldt-Professoren Jörg Baberowski und Herfried Münkler als Opfer einer Diffamierungskampagne dar und denunzieren Studierende ihrer eigenen Universität, weil sie sich kritisch mit diesen Professoren auseinandersetzen.

Obwohl Sie keine Namen nennen, richtet sich ihre Denunziation vor allem gegen die International Youth and Students for Social Equality (IYSSE), die mit vier Abgeordneten im Studierendenparlament der HU vertreten sind und die rechten Auffassungen Baberowskis und Münklers auf gutbesuchten öffentlichen Veranstaltungen, in Flugblättern und in Artikeln, die auf der World Socialist Web Site erschienen, kritisiert haben.

Sie gehen in Ihrem Interview mit keiner Silbe auf den Inhalt unserer Kritik ein. Stattdessen arbeiten sie mit Unterstellungen und falschen Behauptungen. Sie erklären, es würden „Anschuldigungen verbreitet, ohne dass man diese auf Argumente zurückführen kann“, es würden „Kampagnen organisiert, die nichts mehr mit der Auseinandersetzung im Universitären zu tun haben“, es gebe „keine Möglichkeit, sich mit den Mitteln der wissenschaftlichen Auseinandersetzung zu wehren“. Sie vergleichen unsere Argumente mit „Fake News“, bezeichnen sie als „Shitstorm“ und behaupten: „Die Diffamierungen kommen aus einem Bereich, der keine Diskussionen zulässt.“

Sie wissen sehr genau, Frau Kunst, dass dies nicht stimmt. Die IYSSE haben sich in den vergangenen drei Jahren nicht weniger als sechs Mal schriftlich an die Universitätsleitung gewandt. Wir haben uns über Versuche beschwert, unsere Meinungsfreiheit einzuschränken, und über Angriffe von Prof. Baberowski auf mich persönlich. In diesen Briefen haben wir unsere Differenzen mit Münkler und Baberowski sorgfältig erläutert und mit Quellen belegt.

Sie haben nie auf diese Briefe geantwortet und noch nicht einmal ihren Eingang bestätigt. Behaupten Sie jetzt also nicht, dass wir es seien, die sich einer Auseinandersetzung mit Argumenten entziehen.

Lest hier den ganzen Offenen Brief der IYSSE.

Werde Mitglied der IYSSE!

captcha

Abonniere den SGP/IYSSE-Newsletter!

* Pflichtfeld